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Breitbandausbau im HSK

Breitbandausbau - schnelles Internet für unterversorgte Gebiete!

Der Hochsauerlandkreis und seine 12 Kommunen werden mit Hilfe eines Förderprogamms des Bundes alle unterversorgten Gewerbe- und Ortslagen im Ausbaugebiet per Glasfaser an mindestens 100 Mbit pro Sekunde schnelles Internet anbinden.

Das Gesamtvolumen des Netzausbaus im Hochsauerlandkreis beläuft sich auf 31 Mio. Euro. Der Bund fördert das Projekt mit rund 9,24 Mio. Euro, das Land Nordrhein-Westfalen gibt rund 7,7 Mio. Euro dazu. Die Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis zahlen einen Eigenanteil von insgesamt rund 1,42 Mio. Euro. Den restlichen Anteil trägt die Deutsche Telekom als ausführendes Unternehmen.

Jetzt beginnt der geförderte Breitbandausbau!

Nach mehr als zwei Jahren Vorbereitung in den politischen Gremien, Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahren, vorläufigem Förderantrag, der Ausschreibung und dem endgültigen Förderantrag hat der Hochsauerlandkreis die Fördermittel in unsere unterversorgte Region holen können. Nach der endgültigen Bewilligung der Mittel durch den Bund und das Land NRW hat sich die Deutsche Telekom in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt und hat nun mit der Feinplanungen für die einzelnen Bauabschnitte begonnen.

Wann beginnt der Ausbau in meiner Straße?

Derzeit laufen die Feinplanungen, in denen das Netz in Bauabschnitte aufgeteilt, die endgültigen Leitungstrassen festgelegt und die dazugehörigen Baugenehmigungen eingeholt werden. Wir bitten um Verständnis, dass die konkreten Ausbautermine für die Bauabschnitte erst nach Abschluss dieser Feinplanung endgültig feststehen. Sobald die Planung abgeschlossen ist, werden die Termine öffentlich bekannt gemacht! Wir bitten deshalb noch um etwas Geduld.

Wo liegen die Ausbaugebiete und wie ist der Projektstand?

Nachfolgende Karte zeigt die Ausbaugebiete des Förderverfahrens mit den jeweiligen Projektständen. Durch die Eingabe einer Adresse oder mit der Zoomfunktion können die Ausbaugebiete detailliert betrachtet werden. Die Deutsche Telekom wird in mehreren Bauabschnitten das Glasfasernetz in den "Boden bringen".

Karte des Glasfaserausbaus

Weitere häufig gestellte Fragen

Welche Gebiete sind förderfähig?

Förderfähig sind Gebiete, in denen folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete die nicht im Nahbereich der Hauptverteiler der Telekom liegen

Zur Klärung dieser Fragen gab es ein vorgeschriebenes Verfahren, die sogenannte Markterkundung. Hier mussten die verschiedenen Telekommunikationsunternehmen Angaben zur bestehenden und zur geplanten Versorgung machen. Ein Ergebnis der Datenauswertung kann sein, dass die Grenze zwischen einem weißen Fleck und einem "versorgten" Haushalt genau zwischen zwei Nachbarn verläuft.
Für den Anschluss aller Haushalte haben die Fördermittel von Bund und Land aufgrund der Siedlungsstruktur und der damit verbundenen immensen Investitionskosten nicht ausgereicht. Es wurde ein Förderantrag gestellt durch den nun 5460 unterversorgte Haushalte, Gewerbebetriebe und 55 Schulen versorgt werden.

Welche Perspektive haben Gebiete ohne Förderung?

  • Privatwirtschaftlichen Ausbau forcieren - Der Hochsauerlandkreis wird Gespräche mit der Telekom führen, wie nach dem jetzt anlaufenden Ausbau weitere Haushalte an das Glasfasernetz angebunden werden können. Aber auch mit anderen Anbietern ist der Kreis im Gespräch. Eine Entscheidung zum Bau obliegt den privaten Unternehmen.
  • Aktuelle Förderlandschaft beobachten - die neue Bundesregierung hat jetzt weitere Förderprogramme auf den Weg gebracht, mit deren Hilfe genau diese Einzellagen im Hochsauerlandkreis angeschlossen werden können. Die dafür notwendige Markterkundung ist angestoßen. Nach der Datenauswertung wird der Hochsauerlandkreis das Ergebnis den Kommunen vorstellen und geht davon aus, dass wir uns anschließend wieder mit einem gemeinsamen kreisweiten Antrag am Förderverfahren beteiligen.

Entstehen Kosten für den Endverbraucher?

  • Der Glasfaser-Hausanschluss wird bis zum Anschlusspunkt kostenlos zum Haus gelegt, wenn Sie sich vor Beginn der Bauphase (Stichtag wird jeweils kommuniziert) für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheiden. Einzige Voraussetzung für die Errichtung ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers (Auftrag zur unentgeltlichen Herstellung eines Telekommunikationsnetzes). Diese ist unabhängig von einer Produktbestellung.
  • Bei späterer Entscheidung ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist. Es fällt ein Baukostenzuschuss von 799,95 Euro an.

Der "Auftrag zur unentgeltlichen Herstellung eines Telekommunikationsnetzes in Förder- und Bestandsgebieten an die Telekom Deutschland" wird ihnen rechtzeitig vor dem Ausbau ihres Gebietes zugesandt. 
Bitte senden Sie den Auftrag schnellstmöglich unterschrieben zurück.

Alternativ können Grundstückseigentümer im Fördergebiet sich den Auftrag hier herunterladen und ausfüllen.
Senden Sie den Auftrag bitte an:

Vivento Customer Service GmbH
Bauherren "Glasfaser"
Postfach 440319
44392 Dortmund

Auftrag zur unentgeltlichen Herstellung eines Telekommunikationsnetzes

Wie ist das Netz für den Kunden nutzbar?

Im ersten Schritt muss der Ausbau erfolgt sein. Um den eingerichteten Glasfaser-Hausanschluss anschließend vollumfänglich nutzen zu können, muss ein Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen geschlossen werden - dies kann die Telekom sein, aber auch jedes andere Unternehmen, das die Leitungen der Telekom anmieten möchte. Die Förderregularien verlangen, dass das gebaute Glasfasernetz für andere Anbieter offen ist. Interessierte Telekommunikationsunternehmen müssen dazu mit der Telekom als Netzbetreiber das Gespräch suchen und entsprechende Vereinbarungen abschließen.
Ja, es wird Infoveranstaltungen geben. Die genauen Termine werden abhängig vom Baufortschritt an dieser Stelle noch bekannt gegeben.

Gibt es noch Infoveranstaltungen?

Open Access - offener und diskriminierungsfreier Netzzugang

Mittels eines europaweiten Breitband-Ausschreibungsverfahrens hat der Hochsauerlandkreis die Deutsche Telekom ausgewählt, ein Glasfasernetz in den förderfähigen Bereichen zu errichten. Die Deutsche Telekom baut im Hochsauerlandkreis das geförderte Glasfasernetz auf. Dieses Glasfasernetz ist diskriminierungsfrei - das heißt, dass jeder Anbieter, der auf dem Netz anbieten möchte, dies auch tun kann, wenn er mit der Deutschen Telekom die notwendigen vertraglichen und prozessualen Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Der Fachbegriff dafür lautet "Open Access" und ist eine Bedingung bei staatlich geförderten Ausbauprojekten.

Sofern diese Voraussetzungen gegeben sind, können verschiedene Anbieter ihre Glasfaser-Internetprodukte über dieses Netz vertreiben. Der Endkunde kann dann zwischen den verschiedenen Anbietern, die sich für dieses Glasfaser-Netz haben freischalten lassen, frei wählen. 

Aktuelle Anbieter:

Sobald neue Anbieter auf das Netz kommen, wird die Liste hier vervollständigt.

Zukunftsfähige Glasfaser

Der Hochsauerlandkreis hat stellvertretend und in Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden beim geförderten Breitband-Ausbau auf zukunftsfähige Glasfaser gesetzt. Hierbei wird die Glasfaser durchgängig bis zu jedem Haus verlegt. Die Technologie nennt sich FTTB (Fiber to the Building). Solche Glasfasernetze gelten trotz höherer Baukosten langfristig als die langlebigste, leistungsfähigste und volkswirtschaftlich vernünftigste Variante eines nachhaltigen Netzausbaus. Zum Bau dieses zukunftssicheren Glasfasernetzes werden umfangreiche Tiefbaumaßnahmen vorgenommen und rund 800 Kilometer Glasfaserkabel in neuen oder vorhandenen Trassen verlegt. Weiterhin werden rund 175 Verteiler neu aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten werden 5.460 Haushalte mehr im Hochsauerlandkreis einen schnellen Internetanschluss haben.

Gemeinsamer Antrag

Um einen gemeinsamen Förderantrag unter Federführung des Kreises beim Bund stellen zu können, hatten die 12 Kommunen und die Kreisverwaltung im Juni 2016 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. In einem komplexen Wettbewerbsverfahren setzte sich der Kreis dann im März 2017 mit einem zukunftsfähigen Antrag durch.

Der Breitbandausbau wird vom Breitbandkoordinator des Kreises, Ludger Laufer, zentral koordiniert.

Ansprechperson