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Fit in Deutsch: Ferien mit Lerneffekt

Pilotprojekt ein Angebot für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler im HSK / Kommunales Integrationszentrum hilft bei Antragsstellung

fitindeutsch
Deutsch miteinander auf vielfältige Weise erlernen: Besuch auf dem Tiggeshof im Hochsauerlandkreis.
Pressemeldung vom 02.08.2018

Hochsauerlandkreis


Für 25 neu zugewanderte Grundschulkinder der Stadt Arnsberg kam es zum Start der Sommerferien zu einem besonderen Erlebnis. Gemeinsam nahmen Sie am FerienIntensivTraining „Fit in Deutsch“ in den Räumlichkeiten des Offenen Ganztags der Graf Gottfried Grundschule in Arnsberg-Neheim teil. Wer jetzt denkt: „Ferien und Lernen passen nicht zusammen!“, liegt falsch.


„Es geht zwar darum, die Deutschkenntnisse zu verbessern. Aber dieses Ziel wollen wir mit abwechslungsreichen Angeboten und spannenden Ausflügen erreichen. Gestern haben wir einen Bauernhof erforscht und morgen fahren wir gemeinsam mit dem Zug in den Dortmunder Zoo“, berichten die Sprachlernbegleiterinnen Ivonne Glasewald und Barbara Zantis vom Internationalen Arbeitskreis Arnsberg über die vielfältigen Wege, Deutsch zu vermitteln.


„Genau dieser Erfolg sollte jetzt auch weitere Nachahmer finden“, waren sich Frederic Kaufung, Bildungskoordinator im Kommunalen Integrationszentrum (KI) Hochsauerlandkreis und HSK-Schulamtsdirektorin Martina Nolte einig, als sie das aktuelle FerienIntensivTraining "life und in Farbe" besuchten.


 Träger und Schulen sollten Sprung ins kalte Wasser wagen


Demnach ist „Fit in Deutsch“ ein Ferienangebot, das neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und diese mit viel Spaß und vor allem gemeinsam in der Gruppe im Alltag anzuwenden - quasi eine Ferienfreizeit mit Lerneffekt. Der Internationale Arbeitskreis Arnsberg hat bislang als einziger Träger im Hochsauerlandkreis den 'Sprung ins kalte Wasser' gewagt und die Fördermittel bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt.


Die Integrationsdebatte ist das Eine, das beherzte Umsetzen einer gewinnbringenden Integrationsmaßnahme das Andere. Martina Nolte: „Nun bleibt zu hoffen, dass schon in den nächsten Schulferien möglichst viele Städte und Gemeinden Ihren zugewanderten Kindern und Jugendlichen diese Ferienfreizeit mit Lerneffekt ermöglichen“.


Frederic Kaufung, Bildungskoordinator im KI, steht Interessierten gern bei der Antragsstellung und Konzepterarbeitung beratend zur Seite, 02931/94-4145.


 


 


 

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